Bei Krankenversicherungen in England müssen Studierende Besonderheiten beachten. Die heimische Krankenversicherung wird bei einem Studienaufenthalt im Ausland nicht. In England wird die Gesundheitsversorgung größtenteils durch die NHS bereitgestellt.

Die 1948 gegründete Organisation ist ein Gesundheitssystem, die für alle englischen Bürger eine in vielen Bereichen kostenlose medizinische Versorgung anbietet. Zahnmedizinische Behandlungen, Augenbehandlungen und bestimmte Leistungen sind jedoch kostenpflichtig. Dieses System kann auch von Studierenden im Ausland in einigen Bereichen in Anspruch genommen werden. Manche Behandlungen müssen jedoch selbst bezahlt werden. So ist beispielsweise der Rücktransport nach Deutschland bei ernsten Erkrankungen nicht über die NHS abgedeckt.

Da sich für einen solchen Transport sich schnell Beträge von mehreren Tausend Euro summieren, macht sich für Studierende in England eine Auslandskrankenversicherung schnell bezahlt. Man kann sie in Deutschland, aber auch vor Ort in England abschließen. Es gibt einige auf das Studium im Ausland spezialisierte Versicherungsunternehmen. Die bieten spezielle Tarife für Auslandsstudenten, Auslandspraktikanten, für Gastwissenschaftler, Sprachkursteilnehmer und Teilnehmer von Work & Travel-Programmen an. Eine solche Versicherung übernimmt im Notfall den Rücktransport nach Deutschland , oder für Österreichische Studenten empfiehlt sich die Auslandskrankenversicherung von Alliaz die ebenfalls einen Rücktransport garantiert und eine 24h-Notfallzentrale als Beratung. Die Tarife für Studenten oder Sprachschüler sind günstiger als beispielsweise Tarife für Gastwissenschaftler. Die Tarife für Studenten oder Sprachschüler sind günstiger als beispielsweise Tarife für Gastwissenschaftler.

Auch die Variante einer tageweise gültigen Ausdruckkrankenversicherung ist möglich. Sie ist ideal zur Überbrückung einer versicherungslosen Zeit, zum Beispiel während eines Kurzbesuches zum Verwandtschaftsbesuch.

Wer einen Urlaub in England verbringt, braucht sich um seinen Versicherungsschutz keine großen Gedanken machen, denn er ist über die europäische Krankenversicherungskarte medizinisch erstversorgt. Hier wirkt das europäische Abkommen, das allen EU Bürgern ein Anrecht auf medizinische Erstversorgung durch die Krankenkassen ermöglicht.

Die elektronische Gesundheitskarte ist als automatisch die europäische Krankenversicherungskarte. Sie gilt in allen Staaten der Europäischen Union. Die ärztliche Behandlung in England rechnet der Arzt direkt mit der deutschen Krankenkasse ab. Man muss jedoch bei Behandlungen und für Medikamente oftmals in Vorleistung gehen. Daher müssen alle Rechnungen aufbewahrt werden. meistens wird eine Pauschale für erhöhten Verwaltungsaufwand von 7,5-10 % in Rechnung gestellt. Ebenso müssen die gesetzlichen Eigenanteile wie in Deutschland selbst übernommen werden.

Vor dem Aufenthalt in England sollte man sich immer bei der NHS anmelden. So schließt man die Möglichkeit aus, versehentlich einen Arzt aufzusuchen, der Behandlungen privat abrechnet.

Wer das Risiko einer Zuzahlung komplett ausschließen möchte, sollte auch für die Urlaubsreise nach England eine kurzzeitig gültige Auslandskrankenversicherung abschließen. Die gilt entweder nur für die Zeit des Urlaubs, kann aber auch auf ein Jahr ausgedehnt werden. Hier ist in jedem Fall der Rücktransport nach Deutschland einer ernsten Erkrankung oder bei Unfall mit eingeschlossen.

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